Häufig gestellte Fragen

  • Wieviel kostet der Waldkindergarten?

Der Waldkindergarten kostet 90€ im Monat inklusive der Mitgliedschaft im Waldkindergarten Inzell e.V.

 

  • Wo gehen die Kinder aufs Klo?

An unserem Waldplatz befindet sich ein speziell markierter und mit Sichtschutz abgezäunter Bereich wo die Kinder freiwillig nicht spielen. Darüber hinaus haben wir eine Camping-Toilette die voll kompostierbar ist und mit einem speziellen Zelt für Privatsphäre sorgt. Das kleine Geschäft stellt für die Kinder im Freien in der Regel kein Problem dar. Das An- und Ausziehen wird dabei geübt und nach kurzer Einübung von den Kindern selbst beherrscht. Das große Geschäft kommt im Waldkindergarten eher selten vor, da sich der kindliche Organismus darauf einstellt, zu anderen Zeiten auf die Toilette zu gehen.

 

  • Wie werden die Kinder auf die Schule vorbereitet

Vorschule beginnt ab dem Zeitpunkt des Eintritts in den Waldkindergarten. Die Hauptaufgabe besteht darin, jedes Kind zu einem eigenverantwortlichen, liebevollen und gemeinschaftsfähgien Menschen zu fördern. Die Kinder erwerben Basiskompetenzen, die wichtig für die Schule sind, so z.B. die differenzierte Wahrnehmung, die Lernbereitschaft, die Orientierung an Regeln, die psychomotorische Kompetenz, das Aufgabenverständnis, die Neugierde und die Fähigkeit zur Kommunikation und den Umgang mit Konflikten. Es werden wöchentlich spezielle Angebote für die Vorschulkinder stattfinden. Durch bestimmte Bewegungsfolgen werden Hirnareale gestärkt und verbessern die koordinative Fähigkeit der Kinder. So werden etwa Experimente durchgeführt, Rätsel gelöst, anspruchsvolle Spiele für die Konzentration stattfinden, durch Erfahrung mit Naturmaterialien der Zahlenraum 10 erfasst oder verschiedenste Materialien nach Aussehen und Beschaffenheit sortiert. Studien belegen dass die Kinder genausogut auf die Schule vorbereitet werden wie im Regelkindergarten.

 

  • Frieren die Kinder nicht?

Die Kinder haben natürlich wetterangepasste Kleidung an. Im Winter ist es vorteilhaft, sich im Zwiebelprinzip anzukleiden. Der Schneeanzug, Matschhosen und wasserdichte, gefütterte Schuhe schützen die Kinder vor Nässe und Kälte. Durch ständige Bewegung bleiben die Kinder warm. Außerdem gibt es die Holzhütte als Rückzugsort bei extrem schlechten Wetter und bei Sturmwarnung kann die Ameisenbande im Pflege- und Wohnzentrum Bergblick Inzell einen Raum nutzen.

 

  • Wie wird mit Gefahren umgegangen?

Kinder müssen lernen mit Gefahren umzugehen, da es in jedem Lebensbereich zu gefährlichen Situationen kommen kann. Sie werden somit auch für den Erstfall trainiert. Der Freiraum im Waldkindergarten ist weit gesteckt. Die Kinder dürfen auf ausgesuchten Bäumen klettern, mit Werkzeug hantieren, Spielstationen besuchen und den ganzen Bereich des Waldkindergartens nutzen. Natürlich wird der Umgang mit potentiellen Gefahren in einem geschützen Rahmen erlernen. Gemeinsam mit den Kindern erarbeiten und besprechen wir  Waldregeln”, die eingehalten werden müssen, um potentiellen Risiken vorzubeugen. Alle 2 Jahre absolvieren die Erzieherinnen einen Erste-Hilfe-Kurs speziell für Kinder.

 

 

  • Wie ist das mit Zecken?

Es kann vorkommen, dass Kinder Zecken mit nach Hause bringen. Zecken bevorzugen Gräser und Hecken und halten sich weniger im Wald auf. Der Wiesenbereich wird deshalb vom Schnitt so kurz wie möglich gehalten werden. Falls Blumen oder Insekten aus der hohen Graswiese (wird im Sommer 2x für Heu gemäht) benötigt werden, suchen wir die Kinder vor Ort natürlich gleich ab. Vorbeugend kann man jedoch seinem Kind helle Kleidung anziehen, so dass die schwarze Zecke beim Absuchen besser sichtbar wird. Das ganze Jahr über ist es unser Wunsch, dass die Kinder lange Hosen und Langarmshirts tragen, zusätzlich werden die Hosen in die Socken gesteckt. Grundsätzlich ist es nicht verkehrt, ihr Kind nach jedem Kindergartentag zu Hause abzusuchen. Zecken können sich auch tagelang in der Kleidung befinden, weshalb wir Ihnen das Waschen der Kleidung empfehlen. Falls ihr Kind dennoch von einer Zecke gebissen wurde, entfernen Sie diese vorschriftsmäßig, markieren sie die Bissstelle und heben Sie das entfernte Tier in einem verschließbarem Gefäß auf.

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